Prometheisches Programm

Von gedeihlichen Stunden in entrückten Grünanlagen handeln auch die Gespräche über die Vielzahl der Welten, mit denen der französische Frühaufklärer Bernard Le Bovier de Fontenelle im späten 17. Jahrhundert eine große Leserschaft erreicht.1 Ein gelehrter Erzähler berichtet darin von seinem mehrtägigen Aufenthalt auf dem Landsitz einer jungen Markgräfin, mit der er sich zu abendlichen Spaziergängen im Park trifft, um sie in ausgedehnten Gesprächen über astronomische Themen zu unterrichten.

Die fiktiven Dialoge bilden nur eine Ebene des verschachtelten, sich aus mehreren literarischen Formen zusammenfügenden Textes. So ist der Inhalt der Gespräche in einem Brief wiedergegeben, den der Besucher der Marquise an einen nicht näher benannten Herrn richtet. Dieser Brief ist wiederum mit einer Vorrede versehen, in der Fontenelle sein Vorgehen durchsichtig macht und zudem didaktische Absichten benennt. Mit Hilfe dieser Bauweise soll ein heikler Kompromiss gelingen: Der Autor wendet sich zugleich an Fachgelehrte und Leser ohne entsprechende Kenntnisse, wobei er diese auf unterhaltsame Weise belehren möchte, jenen aber zugleich so viel Vergnügen bereiten will, dass sie die Lektüre fortsetzen. Fontenelle ist sich der Problematik dieses Anspruches bewusst. Er bewegt sich in demselben Dilemma zwischen theoretischem Niveau und breiter Öffentlichkeit, an dem die philosophischen Popularisierungskontroversen des 18. Jahrhunderts sich entzünden werden.

Die Gespräche über die Vielzahl der Welten weisen damit auf eine Entwicklung voraus, die im anbrechenden Zeitalter der Aufklärung zur Blüte gelangt: Die Philosophie erlebt eine Erweiterung beziehungsweise Neubelebung des Kanons ihrer Darstellungsweisen. Sie wendet sich ganz gezielt auch literarischen Textformen zu, um ein größeres Publikum zu gewinnen und so das Großprojekt des allgemeinen Ausgangs aus selbstverschuldeter Unmündigkeit voranzutreiben. Der Traktat, die strenge Abhandlung, gilt vielen nicht mehr als das privilegierte Mittel zum Erkenntnisgewinn. Daneben treten Strategien der Ästhetisierung, die Ansprache von Sinnlichkeit und Gefühl, um die ratio einer unwissenden, aber vernunftbegabten Leserschaft anzuregen. Auch das kommunikative Moment tritt entschieden in den Vordergrund, und zwar nicht bloß als gefälliges Beiwerk. Denn der sprachlichen Form wird neben ihrer methodologischen Funktion auch eine epistemische Relevanz zugesprochen, das heißt, sie zeitigt exklusive Erkenntniseffekte, die auf anderem Wege ausgeblieben wären.2

Fontenelles Gesprächsphantasien über reale Sachverhalte sind ein schönes Lehrstück sowohl über die historische Rolle als auch über die spezifische Leistung literarischer Vermittlungspraktiken. Der Leser ist hier kein Rezipient einer Abhandlung über Astronomie; ihm wird stattdessen eine Vorführung aufgeklärten und aufklärenden Denkens dargeboten. Mehr noch, er ist zum aktiven Mitvollzug eines Bildungsprozesses eingeladen, bei dem es nicht lediglich um Wissenserwerb geht, sondern der mit einem Kernelement der öffentlichen Sphäre zu tun hat: der Gewinnung und dem Erhalt von Mündigkeit.

Für das Bildungsvorhaben der Gespräche ist nicht allein der literarische Formenbau von Belang. Einmal mehr ist es das Parkmotiv, das mit der Sache der Persönlichkeitsformung zusammengebracht wird. In der allabendlich aufgesuchten Intimsphäre des lunaren Reservates herrschen Wunschbedingungen für den mentalen Gedeih. Neben dem Ort ist es hier die Tageszeit mit ihren besonderen Lichtverhältnissen, die an der Erschaffung jener gedankenreichen Szenerie keinen geringen Anteil hat. Vor dem Hintergrund der Bedeutung, die der Lichtmetaphorik für das Erkenntnisthema in der Aufklärungsepoche zukommt, ist der blässliche Mondschein, der die Erkenntnisgänge der Marquise und ihres kundigen Besuchers erhellt, keine ästhetische Petitesse. Wer hier die Luxstärke herunterregelt, tut dies nicht unbedacht. Und so kann die in ihrer Intensität deutlich gemilderte Beleuchtungssituation als Bekundung des Autors gelesen werden, mit der er zwar sein prinzipielles Vertrauen in die Vernunft als Mittel der Welterschließung zum Ausdruck bringt, sich gegen radikale Übersteigerungen jedoch verwahrt.

In eine sehr ähnliche Umgebung führt Carl Spitzwegs um 1851 entstandenes Bild Der Philosoph im Park. Schon der Titel lässt keinen Zweifel daran, dass hier die uralte Verbindung von Erkenntnis und Pflanzanlage aufgerufen wird.

Der Blick fällt auf eine dunkel gewandete, mit leicht gesenktem Haupt bedächtig dahinschreitende Figur. Vom Betrachter abgewandt und sich von diesem fortbewegend, signalisiert sie nicht eben Aufgeschlossenheit und Dialogbereitschaft, sondern wirkt stattdessen in sich gekehrt und distanziert. Der starke Kontrast, der sich im Schwerpunkt dieser Malerei an der lichtschwachen Silhouette abzeichnet, wird um einen weiteren Gegensatz ergänzt: In nahezu vollständiger Verhüllung ist die Philosophenfigur soeben an einer spärlich bekleideten Steinskulptur vorübergezogen, die in aphrodisischer Haltung unbewegt auf den Denkerpfad herabschaut. Ein Säulentempel auf der gegenüberliegenden Seite komplettiert die statische Anordnung antikisierender Monumente, die den versunkenen Schritt des einzigen mobilen Bildteils überragen. Die horizontale Bewegungsrichtung der Figur durchsticht den überwiegend aus starken Vertikalen komponierten Bildaufbau. Bemerkenswert, dass es ausgerechnet der Lichteinfall ist, der dem horizontalen Schritt auf derselben Ebene entgegenzukommen scheint.

Der Philosoph im Park: Allegorie auf die Immanenz

Dem Eindruck nach fallen die Strahlen – trotz eines sichtbaren Himmelsausschnittes – nicht von oben in die Szene hinein, sondern werden beinahe waagerecht aus einem nicht sichtbaren Bereich auf den unmittelbar vorausliegenden Wegabschnitt geworfen. Nach beschatteter Strecke sind nur noch wenige Schritte zu tun, und der Denker wird in die tiefstehende Sonne treten. Das Farbenspiel erinnert an die Philosophengemälde Rembrandts und Salomon Konincks, in denen das Licht seitlich in dunkle Behausungsräume zu scheinen pflegt, während die vertikale Richtung – oft über gewendelte Treppenaufgänge – in Finsternis führt.


Diese Darstellungen der Niederländer können gleichermaßen als Verlustanzeige wie als Eröffnungsszene gesehen werden. Sie korrelieren mit einer philosophiehistorischen Entwicklung, die sich durch den Verlust einer Region ewiger Wahrheiten auszeichnet, in der man bis in die frühe Neuzeit hinein eine gemeinsame Sphäre von göttlichem und menschlichem Geist sehen konnte. Dieser allmähliche Ausfall verweist die Denkbewegungen auf das unstete Feld der Erfahrung, wo das neuzeitliche Subjekt ohne die Erhellungen divinärer Leuchtkraft die Freiheit ertragen muss, auf sich selbst gestellt zu sein. Ernst Cassirer hat diesen Wandel des Vernunftbegriffes und des philosophischen Selbstverständnisses folgendermaßen resümiert:

Der Hoffnung, daß wir den Dingen je ihr letztes Geheimnis entreißen werden, daß wir in das absolute Sein der Materie oder der menschlichen Seele eindringen werden, müssen wir freilich entsagen: aber das »Innere der Natur« ist uns keineswegs verschlossen, wenn man darunter ihre empirische Ordnung und Gesetzlichkeit versteht, in diesem Medium können wir uns feststellen und können wir nach allen Seiten hin weitergehen. Die Kraft der menschlichen Vernunft besteht nicht darin, daß sie diesen Kreis durchbricht, daß sie uns einen Ausweg in das Reich der Transzendenz ermöglicht, sondern daß sie uns lehrt, ihn sicher zu durchmessen und in ihm völlig heimisch zu werden.3

Spitzwegs Philosoph mag abgewandt wirken, doch auch er bewegt sich innerhalb dieses Kreises. Auf Wahrheitsempfängnis durch Teilhabe am Göttlichen hat er keine Aussicht. Stattdessen muss er sich auf den Weg durch jene Welt machen, als deren Sinnbild der Park erscheint. Die Darstellung arbeitet mit elementaren Gegensatzpaaren, allesamt mit einer langen Geschichte, die Angelegenheiten von Erkenntnis und Wahrheit begreiflich zu machen: Oben – Unten, Blöße – Verhüllung, Bewegung – Festigkeit, Licht – Schatten.

In seiner Farbgestaltung klingt das Bild nach Spätzeit. Eine Palette gediegener Oktobertöne führt uns ein Stadium der Reife vor, das die bekannten Assoziationsmuster von Besinnung und Stille hervorruft. Diese Ruhe jedoch bleibt unwidersprochen, sie findet keinen Gegenpol im übrigen Zusammenspiel fein inszenierter Spannungen.

Trotz unverkennbarer Differenzen kommen Der Philosoph im Park und die Gespräche über die Vielzahl der Welten darin überein, dass es der Freiraum einer Pflanzanlage ist, in dem Menschen die Unruhe zeitweilig auf Abstand bringen und einen Ort zur Kultivierung ihrer selbst finden. Dass es in solchen Pflegestätten nicht um Einseitigkeiten und Spezialisierungen geht, sondern um die Formung der ganzen Person, ist ein Erbe der Bildungsidee Platons. Zugleich aber kommt hier – insbesondere in den Gesprächen – ein eminent moderner Zug zur Geltung: Die Statik kosmischer und gesellschaftlicher Verhältnisse wird beweglich und erlaubt es dem Einzelnen, jenseits hergebrachter Einfügemechanismen und Rollenzuweisungen in neue Positionen zu gelangen. Der moderne Bildungsbegriff wartet mit dem Versprechen auf, Potentiale unabhängig von Herkünften entfalten zu können. Lebenswege stehen nicht mehr unter dem Licht strenger Vorzeichnung und Festschreibung, sondern können als veränderbar und zukunftsoffen gesehen werden.

Der Erzählung nach ereignete sich die erste Erkenntnis in einem mythischen Garten. Eine Zeit, deren Selbstverständnis sich ganz entscheidend aus ihren Möglichkeitsräumen speist, weiß mit solchen Umgebungen allerdings nicht mehr viel anzufangen. Der Garten Eden ist reine Wirklichkeit ohne Potential für humane Leistungsentfaltung. Wer wollte ernsthaft an einen solchen Ort der Mühelosigkeit und Beständigkeit verbannt sein, ohne Vorhaben, Pläne und Herausforderungen, ohne Gelingen und Scheitern, ohne Tod, Geburt und Wachstum, einen Ort, der, weil alles einfach »da« ist, sich durch ein Höchstmaß an Unfruchtbarkeit auszeichnet? Friedrich Schillers berühmtes Loblied auf die erste Obstverkostung gehört zu den wohl bekanntesten Zeugnissen neuzeitlicher Wertschätzung, die der biblischen Urmutter für ihren Griff nach verbotenen Früchten zuteil geworden ist. Als »die glücklichste und größte Begebenheit in der Menschengeschichte«4 wird der Sündenfall im Urteil des Dichters zum vernunftgeschichtlichen Auftakt, der ohne die Initiative Evas ausgeblieben wäre.

Das Abenteuer jenseits der paradiesischen Matrix hat uns auf fruchtbare, aber widerständige Äcker geführt. In dem schweißgebadeten Kampf, der hier zu führen ist, mögen wir einstweilen auch einen Park zustande bringen, jenen zweckfreien Ort, an dem Friedrich Georg Jünger die Möglichkeit aufkommen sah, mit einem »unberechnenden Auge« in die Welt zu sehen. Und in der Tat vermag es der Park wie kaum eine andere Einrichtung, eine mythische Paradieshaftigkeit zu imitieren, ohne dass wir auf das Privileg der Vernunft zu verzichten hätten. Und so muss auch der Philosoph im Park unser zwiespältiges Verhältnis zu einer solchen Umgebung, und damit zur Ruhe überhaupt, erkennen: Wir fürchten sie und jagen ihr nach, doch einmal zu ihr gekommen, ertragen wir sie nicht.

In Hinsicht auf Themen wie »Bildung« und »Erkenntnis« bringen wir dem ganzen Ensemble aus Äckern, Gärten und Parks einige Wertschätzung entgegen. Die Lage scheint sich allerdings zu verdunkeln, sobald wir aus einem anderen Winkel darauf sehen. Denn die Totalität menschlicher Eingriffe in die bestehende Lebensgrundlage ist zu einem drängenden Problem geworden.

Das 20. Jahrhundert hat die Auffassung verabschiedet, dass menschliche Praxis sich vor einem unverrückbaren Hintergrund vollziehe, dessen teilnahmslose Statik von diesem Treiben in keiner Weise irritiert werden könne. Nunmehr sehen wir uns – ausgestattet mit beispielloser Handlungsmacht – in eine naturale Sphäre eingebunden, an der nicht nur unsere Vitalfunktionen hängen, sondern die auch in mannigfacher Weise folgenreich auf unsere Aktivitäten zu reagieren begonnen hat. Die Notwendigkeit von Ertragssteigerung und zivilisatorischer Ausweitung kollidiert längst mit der Einsicht, dass das planetarische System unter dem erreichten Maß an kultureller Expansion sich zu unseren Ungunsten zu wandeln begonnen hat. Rückzugsbewegungen und großangelegte Re-Naturierungsvorhaben dürften jedoch bereits unter dem Aspekt der zahlenmäßigen Populationsentwicklung illusorisch sein. Als gangbarer Weg scheint sich einzig die Modifizierung der kulturellen Praxis abzuzeichnen.

Die entgrenzte Menschenwelt des urban age mit ihrem unstillbaren Hunger und ihren schwerverdaulichen Auswürfen in eine langfristig verträgliche Humanaktivität zu verwandeln, könnte heißen, den primär auf Gewaltsamkeit angelegten Grundzug der neuzeitlich-modernen Technik neu auszurichten, und zwar auf ein Verhältnis von Umwelt und Technik hin, das sich eher durch Symbiose als durch Beherrschung auszeichnet. Freilich eine Gratwanderung. Denn die Mittel dazu könnten nicht anders sein als technischer Art. Mit dem nötigen Fortschrittsoptimismus hat Peter Sloterdijk hierzu ein paar Hoffnungslaute gegeben, denn die Technik habe »ihr letztes Wort noch nicht gesprochen. Wenn man sie bis heute zumeist unter dem Aspekt der Umweltzerstörung und der Bionegativität wahrnimmt, so verrät dies nur, daß sie sich in mancher Hinsicht noch immer in ihren Anfängen befindet.«5

Dem klassischen Naturschutz kommt damit sein Gegenstand abhanden. Denn wie ließe sich ein schützenswertes Gut noch identifizieren, wenn den Reizbegriffen »Natur« und »Kultur« keine empirisch unterscheidbaren Bereiche mehr zugeordnet werden können? Wo jedoch keine Natur mehr zu schützen ist, kann das in den Vordergrund treten, worum es hinter Masken der Selbstlosigkeit womöglich immer gegangen ist: die Bedingungen in dem Lebensraum Erde für menschliche Bewohner nicht bloß erträglich, sondern förderlich zu halten. Ein umsichtiger Anthropozentrismus, der sich um das Eigene sorgt, ohne die Anderen aus dem Blick zu verlieren. Inwiefern jedoch die Spezies im kommenden Zugriff von Biotechniken als solche abgrenzbar und erhalten bleibt, ist eine andere Frage.

Natürliche Gestalten und Prozesse vermögen wir auf verschiedene Weise bis zur Unkenntlichkeit zu beeinflussen, so dass eine physisch unverformte Natur im kulturellen Zugriff allmählich verschwindet. Was aller Artifizierung jedoch entzogen bleibt, ist die Gegebenheit des Ablaufs, das sich selbst vollziehende Wachstum als solches. Im Umgang mit diesem Werden, an dem jede prometheische Ekstase zur Ernüchterung kommen muss, besteht die Arbeit des Gärtners. Ohne den Kontakt zu jener »lebendigen Substanz«, von der Harrison sprach, wäre er vom Stahlbauer nicht prinzipiell zu unterscheiden, wäre er nicht der sonderbare Künstler, dem sein »Material« mit der einzigartigen Aufforderung entgegenkommt, an ihm tätig zu werden. Dieses Entgegenkommen ist es, das den Gärtner vor überzogenem Könnenstolz bewahrt und ihm angemessene Demut beizubringen vermag.

Wo die durchdesignten Lebensräume der Zukunft sich einmal befinden werden, ist unbekannt. Ob auf blauen Planeten, auf roten oder in hergestellten Hüllen irgendwo im Nichts, der Garten wird – in welcher Form auch immer – als sichtbarer Ausdruck von Verbundenheit und Fragilität erhalten bleiben. In diesem Sinne ist Rudolf Borchardt zuzustimmen, wenn er den Garten betrachtet als »eine elementare und konstante menschliche Institution, die sich mit siegender Zähigkeit gegen alle Umstände ihr Dasein erzwingt.«6

  1. Fontenelle, Bernard Le Bovier de: Gespräche über die Vielzahl der Welten (1686), in: ders., Philosophische Neuigkeiten für Leute von Welt und für Gelehrte. Ausgewählte Schriften, hrsg. v. Helga Bergmann u.a., Leipzig, 2. Aufl., 1991, S. 12–119.
  2. Unter den Verfechtern der epistemischen Relevanz literarischer Formen in der Philosophie hat sich besonders Gottfried Gabriel hervorgetan. Vgl. Gabriel, Gottfried: Zwischen Logik und Literatur. Erkenntnisformen von Dichtung, Philosophie und Wissenschaft, Stuttgart 1991.
  3. Cassirer, Ernst: Die Philosophie der Aufklärung, Tübingen 1973, S. 15.
  4. Schiller, Friedrich: Etwas über die erste Menschengesellschaft nach dem Leitfaden der mosaischen Urkunde, in: Thalia 11 (1790), S. 3–29, hier S. 6. http://ds.ub.uni-bielefeld.de/viewer/image/1944380_011/6/#topDocAnchor
  5. Sloterdijk, Peter: Das Anthropozän – Ein Prozeß-Zustand am Rande der Erd-Geschichte?, in: ders.: Was geschah im 20. Jahrhundert? Berlin 2016, S. 7–43, hier S. 38.
  6. Borchardt, Der leidenschaftliche Gärtner, S. 35.

Gärten I

Für den Zuschauer öffnet sich der Blick in die leeren Weiten rostroter Einsamkeit. Doch die Fahrt durch tote Wüsten währt nicht lang. Die Geschichte nimmt ihren Lauf, als der Forschungstrupp einer Marsmission ins Sichtfeld gerät.